Immobilien als Kapitalanlage: Kaum Bewegung bei den Mietrenditen
Berlin. Trotz des angespannten Wohnungsmarkts in vielen Großstädten stagnieren die Mietrenditen in den 30 deutschen Topstädten. Nachdem sie im ersten Halbjahr 2024 um 0,20 Prozentpunkte auf 3,79 Prozent gesunken waren, stiegen die Mietrenditen im zweiten Halbjahr minimal um 0,04 Prozentpunkte auf 3,83 Prozent. Das zeigen die Daten aus dem aktuellen Mietrenditeatlas des Baufinanzierungsvermittlers Baufi24. Die Bruttomietrendite ergibt sich aus den Mieteinnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis.
Ursache für die Stagnation seien die wieder leicht steigenden Preise für Wohnimmobilien, heißt es von Baufi24. Die höchsten Renditen können Vermieter in eher strukturschwachen Regionen erzielen. An der Spitze des Mietrendite-Rankings steht Chemnitz mit 5,58 Prozent, gefolgt von Hagen (5,25 Prozent) und Hamm (4,82 Prozent).
Die Metropolen warten aufgrund der hohen Immobilienpreise hingegen mit unterdurchschnittlichen Mietrenditen auf. In Hamburg konnten Kapitalanleger nur mit 2,85 Prozent rechnen, in München und Berlin mit 3,02 respektive 3,06 Prozent.