Neubau: Vier Tipps, um die Baukosten klein zu halten
Düsseldorf. Statistische Daten zum Immobilienmarkt gibt es viele. Somit ist es ein Leichtes herauszufinden, wie sich etwa Verkaufspreise für Häuser oder Wohnungen entwickeln. Herausfordernd hingegen ist es, zu bestimmen, wie viele private Bauvorhaben am Ende teurer werden als ursprünglich geplant. Eine umfassende Befragung der Universität Erlangen-Nürnberg aus den letzten Jahren – nach wie vor eine der aktuellsten Quellen – deutet auf erhebliche Kostenüberschreitungen hin.
Schon damals waren bei gut 70 Prozent der in den fünf Jahren zuvor errichteten Eigenheime die Kosten aus dem Ruder gelaufen: Bei jedem dritten Gebäude lagen sie um bis zu zehn Prozent über Plan, bei jedem fünften um bis zu 20, jedes zehnte war bei Fertigstellung sogar um 30 Prozent teurer als kalkuliert. Angesichts der seit 2021 rasant gestiegenen Baupreise würde eine aktuelle Befragung wahrscheinlich noch schlechter ausfallen.
Sind ausufernde Kosten beim Bauen also unvermeidbar? Nein, sagt Ingenieur Peter Burnickl. Wer folgende vier Ratschläge beherzige, behalte die Kontrolle über sein Budget.