Märkte Asien: Sorgen vor globalem Handels- und Währungskrieg belasten asiatische Aktien
Tokio. US-Präsident Donald Trump hat mit Warnungen vor Währungsabwertungen gegen Japan und China und der Einführung von Zöllen auch in Asien die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt. Trump teilte unter anderem mit, dass die Einfuhrzölle gegenüber China, Kanada und Mexiko ab dem heutigen Dienstag gelten werden. Außerdem kritisierte er das erste Mal öffentlich die Abwertung des Yens.
Die japanische Währung schoss daraufhin gegenüber dem Dollar innerhalb eines Tages um mehr als zwei Yen auf 149,53 Yen in die Höhe. Der Leitindex der japanischen Börse, der Nikkei 225 gab 1,2 Prozent auf 37.221 Punkte nach. Anleger befürchten, dass ein stärkerer Yen bei der Umrechnung die Auslandsgewinne japanischer Unternehmen schmälern könnte.
In China rückte die Börse Shanghai um 0,3 Prozent vor. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab nur leicht nach.
Trump will gegen asiatische Weichwährungen vorgehen
Er habe dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba gesagt, sie sollten ihre Währungen nicht abwerten, sagte Trump. Denn das sei „unfair“ gegenüber den USA. Die Lösung sei einfach – „mit Zöllen“.