Bitcoin: Zoll-Sorgen drücken den Bitcoin unter 92.000 US-Dollar
Düsseldorf. Die Eskalation im Konflikt zwischen Europa und den USA um Grönland lastet auf dem Kryptomarkt. Der Bitcoin fiel am Montagmorgen um bis zu 3,5 Prozent auf 92.000 US-Dollar, während andere Token noch stärkere Verluste verzeichneten. Ether verlor 4,9 Prozent, während Solana um 8,6 Prozent fiel, zeigen Daten der Handelsplattform Coinmarketcap.
Der Ausverkauf führte laut Daten von CoinGecko zu einem Wertverlust von rund 100 Milliarden US-Dollar auf dem Kryptomarkt. Am Mittag konnten die Cyberdevisen den Rückgang ein wenig eindämmen. Der Bitcoin-Kurs lag bei knapp 93.000 Dollar.
Trump erklärte am Wochenende, dass er ab dem 1. Februar einen Zoll von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Ländern erheben werde, der im Juni auf 25 Prozent steigen solle, sofern keine Einigung über einen Kauf Grönlands erzielt werde. Daraufhin brachen die US-Aktienfutures zu Handelsbeginn am Montag ein, während die als sichere Häfen geltenden Vermögenswerte Gold und Silber auf Rekordhöhen stiegen.
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