Finanzplätze: Trump treibt US-Vermögen in die City of London
London. Noch bevor die Amerikaner Donald Trump Anfang November zum nächsten US-Präsidenten wählten, klingelte bei Marco Previero im vornehmen Londoner Stadtteil Belgravia das Telefon. Previero berät bei Einwanderungen, und bei ihm meldeten sich mehrere reiche Amerikaner, die wegen Trump einen Zweitwohnsitz in Großbritannien suchten, wie er der Tageszeitung „Daily Telegraph“ unlängst erzählte.
„London galt schon immer als sicherer Hafen, aber jetzt mit einer stabileren Regierung, die nach links tendiert, trifft das noch mehr zu“, sagte Previero. Die Anfragen aus Amerika hätten sich in den vergangenen zwei Monaten verdoppelt. Es ist eins von derzeit zahlreichen Beispielen, die zeigen, wie Großbritannien vom Wahlsieg Trumps profitieren könnte.