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Leere Börsenhüllen Goldman-Strategen erwarten Übernahmen in Höhe von 300 Milliarden Dollar durch Spacs

Spacs sammeln per Börsengang Geld ein – und suchen dann ein Unternehmen, das sie übernehmen können. Derzeit boomen diese Mantelgesellschaften.
14.12.2020 - 10:59 Uhr
„Wir gehen davon aus, dass die Spac-Aktivitäten bis ins Jahr 2021 anhalten werden“, sagten die Goldman-Strategen. Quelle: Reuters
Goldman Sachs

„Wir gehen davon aus, dass die Spac-Aktivitäten bis ins Jahr 2021 anhalten werden“, sagten die Goldman-Strategen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Durch Spacs könnten in den nächsten zwei Jahren Fusionen und Übernahmen (M&A) im Wert von 300 Milliarden Dollar vollzogen werden, so Experten von Goldman Sachs.

Sogenannte Special purpose acquisition companies, kurz Spacs, haben bis 2020 rund 70 Milliarden Dollar aufgebracht – eine Verfünffachung gegenüber dem letzten Jahr, so die Strategen.

Der Grund für den Deal-Boom ist die Jagd nach Rendite sowie eine Verlagerung des Spac-Fokus auf Wachstumswerte von Value- und Retail-Investoren, die nach nicht-traditionellen und Early-Stage-Unternehmen suchen, sagten sie.

Spacs sind Mantelgesellschaften, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld später in die Übernahme eines noch nicht identifizierten Unternehmens zu investieren.

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    In den USA haben sich Spacs in diesem Jahr zu einer beliebten IPO-Alternative entwickelt, weil sie eine Möglichkeit bieten, weniger reguliert an die Börse zu gehen. Auf diese Art und Weise hat auch der umstrittene Brennstoffzellen-Lkw-Entwickler Nikola seine Neuemission gestemmt.

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