USA: Fünf Lehren aus einem historischen Wahltag in den USA
Frankfurt, Düsseldorf, New York, Washington. Die Wahlen und Abstimmungen in den USA ein Jahr vor den wichtigen Kongresswahlen haben für Präsident Donald Trump deutliche Niederlagen gebracht. Am meisten Aufsehen erregte die Wahl des Bürgermeisters von New York City. Die 8,5 Millionen Bürger der Stadt werden künftig von dem 34-jährigen in Uganda geborenen Muslim Zohran Mamdani regiert, der sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ bezeichnet.
Trump hatte sich kurz vor der Wahl für den aussichtsreichsten Gegenkandidaten Andrew Cuomo, ebenfalls ein Demokrat, ausgesprochen. Auch viele mächtige Spender hatten sich gegen Mamdani positioniert und Werbespots finanziert, die vor seiner linken Politik warnten.
Entsprechend groß war der Triumph, den Mamdani in der Nacht zu Mittwoch auskostete. Er sprach von der Hoffnung auf einen „besseren Tag für die Menschheit“. Trump hatte Mamdani im Wahlkampf auf verschiedene Weise gedroht, unter anderem will er der Stadt Geld vorenthalten. Mamdani wandte sich nun direkt an Trump und inszenierte sich als dessen Gegenspieler.
Auch die anderen Abstimmungen gingen nicht so aus, wie es sich der Präsident gewünscht hatte. Die Kalifornier stimmten für neue Zuschnitte der Wahlkreise, wodurch die Republikaner bei den Midterm-Wahlen im kommenden Jahr Sitze verlieren könnten. In den Bundesstaaten Virginia und New Jersey gewannen die demokratischen Kandidaten.
Fünf Erkenntnisse aus dem Wahltag: