Märkte-Insight: Darum geht es beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole
In den Rocky Mountains kommen in der neuen Woche die wichtigsten Notenbanker der Welt zusammen.
Foto: BloombergFrankfurt. Am Donnerstag ist es wieder so weit: Die international führenden Notenbanker treffen sich in Jackson Hole, hoch in den Rocky Mountains, im US-Bundesstaat Wyoming. Am Freitag werden Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Fed, und Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), dann dort ihre Sicht auf die derzeit bestimmenden Themen Inflation und Rezession darlegen. Powells Rede steht unter der weitreichenden Überschrift „Strukturelle Veränderungen in der Weltwirtschaft“, die auch das Motto der diesjährigen Tagung ist. Neben den Währungshütern werden zahlreiche Ökonomen anreisen, um ihre Ausblicke vorzustellen.
Ein besonderes Augenmerk werden die Notenbanker auf die Kapitalmärkte legen: Sorgen vor einer hohen Teuerung sowie vor einer Rezession haben die Märkte zuletzt dominiert, insbesondere Aktien gerieten stark unter Druck.
Das wichtigste Treffen dieser Art weltweit haben führende Notenbanker schon häufig dazu genutzt, auch längerfristige Perspektiven zu skizzieren. Vor dem Hintergrund von Inflation und konjunktureller Abkühlung hoffen Investoren außerdem auf Hinweise auf die nächsten geldpolitischen Schritte.