World Gold Council: Die Zahlen erklären den Gold-Boom
Frankfurt. Im dritten Jahr in Folge haben Zentralbanken mehr als 1000 Tonnen Gold gekauft – damit mehr als doppelt so viel wie in den zehn Jahren zuvor. Das zeigen neuen Zahlen des World Gold Council (WGC), der Interessenvertretung der Goldförderer. Die Nachfrage der Zentralbanken war somit 2024 einer der wichtigsten Gründe dafür, dass der Preis für das beliebte Edelmetall ganze 38 Mal ein Rekordhoch erreicht hat.
Insgesamt wurden dem WGC zufolge weltweit im vergangenen Jahr fast 4975 Tonnen gekauft, so viel wie noch nie zuvor. Die Nachfrage war damit um ein Prozent höher als 2023.
Mehrere Gründe sprechen nach Ansicht von WGC-Analysten dafür, dass auch in diesem Jahr weiter ordentlich Gold gekauft wird: nicht nur von Zentralbanken, sondern auch von privaten Investoren, die sich außer für Barren und Münzen zunehmend für mit Gold gedeckte Fonds, sogenannte Gold-ETFs, interessieren.