Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Hoffnung auf Zollpause – Wall Street schwankt ungewöhnlich stark
Düsseldorf. Nach einer Welle von ungewöhnlich hoher Volatilität haben sich die Kurse an der Wall Street etwas stabilisiert. Investoren hoffen auf Finanzminister Scott Bessent, der nun bei Zollverhandlungen eine wichtigere Rolle spielen soll. Doch die Verunsicherung an den Finanzmärkten bleibt weiter hoch.
- Der breit gefasste Leitindex S&P 500 verliert 0,2 Prozent auf 5062 Punkte.
- Der Dow Jones, der die Standardwerte abbildet, gibt um 0,9 Prozent nach und steht bei 37.966 Punkten.
- Der Nasdaq – hier sind Technologiewerte gelistet – schließt nahezu unverändert bei 15.603 Punkten.
Auslöser für den ersten großen Kurssprung dürfte ein Tweet gewesen sein, wonach Trump über eine 90-tägige Zollpause nachdenke. Dies war genau die Nachricht, auf die viele Investoren schon seit Tagen gewartet hatten. Der S&P schoss kurzzeitig um rund sieben Prozent in die Höhe. Der US-Börsensender CNBC hatte über die Spekulationen zuerst berichtet. Das Weiße Haus hatte die Gerüchte jedoch kurz darauf dementiert, und die Aktien gaben ihre Gewinne zum Großteil wieder ab.
Der wichtige börsengehandelte Fonds (ETF) mit dem Kürzel SPY, der den S&P 500 abbildet, verbuchte am Montag das größte Handelsvolumen überhaupt mit 123 Milliarden Dollar, wie Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg Intelligence anmerkte. In der Regel liegt das Handelsvolumen des ETFs bei 25 Milliarden Dollar am Tag.