Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiatische Börsen stabil – trotz Trumps Handelskrieg
Singapur, Tokio. Die asiatischen Börsen haben zum Wochenschluss zugelegt. In China fiel das Plus besonders deutlich aus, da Investoren auf staatliche Maßnahmen zur Ankurbelung des Inlandkonsums setzten. Die Börse Shanghai gewann 1,8 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 2,4 Prozent auf 4.006 Punkte.
Die chinesische Finanzaufsichtsbehörde forderte die Institutionen auf, die Konsumförderung zu verstärken. In einer Erklärung vom Freitag versprach sie, die Kreditkontingente und Kreditbedingungen für Verbraucher zu lockern, da sie langfristige Absicherungen für die Bereitstellung großer Summen bieten.
Die Marktteilnehmer warten auf eine Pressekonferenz am Montag, um weitere Einzelheiten zu den Maßnahmen zur Ankurbelung des Konsums in China zu erfahren. Zudem schürten die Bemühungen der nordchinesischen Stadt Hohhot zur Steigerung der Geburtenrate die Erwartungen bei den Investoren, dass weitere Städte und Provinzen nachziehen könnten.
Der Sektorindex für Basiskonsumgüter kletterte um 3,6 Prozent. Aktien des Milchkonzerns Yili stiegen um 6,2 Prozent, die Papiere von Mengniu Dairy legten in Hongkong um acht Prozent zu.