Serie: Die Wohlstandsformel – Kryptowährungen: Wann Krypto im Depot Sinn macht: Eine Checkliste für Anleger
Digitalwährungen werden in Zeiten von Niedrigzinsen bei Anlegern immer beliebter.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Seit Wochen protestierten Demonstranten im lateinamerikanischen El Salvador gegen die Pläne von Präsident Nyib Bukele, den Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel zu machen. Als es am vergangenen Dienstag dann trotzdem so weit war, kam es zu technischen Problemen bei der Umsetzung. Die Folgen waren weltweit zu spüren: An einem einzigen Tag brachen die Kurse der größten Kryptowährungen zweistellig ein.
„Wer in Kryptowährungen investieren will, darf sich von stärkeren Schwankungen nicht nervös machen lassen. Der Markt ist einfach sehr volatil“, erklärt Elisa Spiess in solchen Situationen. Spiess ist Krypto-Expertin und Gründerin von Femme Capital, einem Unternehmen, über das sie vor allem Frauen Wissen zu Kryptowährungen und den dahinterstehenden Technologien vermittelt.
Die Zielgruppe für Angebote wie ihres wächst stetig. Innerhalb der zwölf Monate – zwischen Juli 2020 und Juli 2021 – sind die Google-Suchanfragen für „Kryptowährung kaufen“ allein in Deutschland laut einer Erhebung der Trading-Plattform IG um 403 Prozent gestiegen, die Suchen nach „Kryptowährung investieren“ haben sich mehr als verdoppelt.