Altersvorsorge: Diese Fragen sollten Sie sich vor dem Ruhestand stellen
- Bei der Altersvorsorge für den Ruhestand gilt eine wichtige Regel: So früh wie möglich mit dem Planen und Sparen anfangen.
- Vor allem, wer deutlich vor 67 in Rente gehen will, braucht eine ausgeklügelte Anlagestrategie und viel Disziplin – auch nach dem letzten Arbeitstag.
- Die individuelle Planung der Rente hängt dabei vom aktuellen Alter und der Lebenssituation ab. Lesen Sie hier in vier Fallbeispielen aus der Perspektive einer Familie, einer Frührentnerin, eines Rentners und eines Berufseinsteigers, was Sie in Ihrer jeweiligen Lebenslage für die Altersvorsorge beachten können.
- Finanzcoachin und Psychologin Monika Müller erklärt außerdem, wieso es für das Glück im Ruhestand nicht nur auf das Geld ankommt. Lesen Sie hier das komplette Interview.
München. Kennen Sie die Werbung? „Reichen 500.000 Euro für den Ruhestand?“ Mit dieser Frage wirbt die Vermögensverwaltung Grüner Fischer aus dem hessischen Rodenbach bevorzugt in sozialen Netzwerken für ihre Ruhestandsplanung.
Die Frage variiert. Bisweilen steht auch nur eine Viertelmillion zur Debatte, aber die Botschaft ist stets die gleiche. Wer die Anzeige liest, egal ob mit 27 oder 67, ertappt sich unwillkürlich bei der Frage: „Ab wann reicht mein Erspartes, um mit dem Arbeiten aufzuhören?“
Nicht wenige kommen daraufhin ins Nachdenken, manche auch ins Nachrechnen. Zur Frage, ob eine Viertelmillion, eine halbe Million oder welche Summe auch immer reicht, kommen ruckzuck zig Fragen hinzu: Wie hoch wird die gesetzliche Rente ausfallen? Was bringt die Betriebsrente? Freiberufler werden sich fragen, was sie von ihrem Versorgungswerk später einmal erwarten können. Und, und, und.
So viel vorab: Bei den meisten Menschen wird die gesetzliche Rente oder auch die berufsständische Versorgung nicht reichen, um den gleichen Lebensstandard wie im Berufsleben auch im Ruhestand zu halten.