Karriereende: Richtig aussteigen
Gehen, obwohl man gar nicht gehen muss: Sportler und Manager finden den richtigen Zeitpunkt für das Karriereende.
Foto: AFPDüsseldorf, Hamburg. Premium-Inhalt: Sie haben mit diesem Text Zugang zu einem Digitalpass-Inhalt, den wir den Mitgliedern unseres Business-Netzwerkes Leader.In an dieser Stelle kostenlos zur Verfügung stellen. Erfahren Sie mehr über die Initiative Leader.In in unserer Linkedin-Gruppe.
Ein Abend Mitte Dezember. Gerade ist der gecharterte Jet gelandet, der Nico Rosberg von Nizza nach Hamburg gebracht hat. Vor dem Privatflieger-Terminal wartet ein schwarzer Geländewagen, um Rosberg zu einem abendlichen Fernsehauftritt zu bringen.
Es sind seltsame Wochen für den Formel-1-Weltmeister. Er steht auf Bühnen und vor Kameras und würde normalerweise nach den Geheimnissen seines Rennsporterfolgs gefragt werden und nach seinen Plänen für die kommende Saison. Doch stattdessen lautet die eine Frage, die Rosberg in immer neuen Variationen beantworten muss: Warum haben Sie das getan?
Fünf Tage nach seinem ersten Weltmeistertitel hat Rosberg Anfang Dezember den Rücktritt aus der Formel 1 erklärt. Er suche jetzt neue Herausforderungen und wolle mehr Zeit für die Familie haben, lautet seine knappe Antwort.