Reichtum: Wie Milliardäre eine Zukunft jenseits dieser Erde planen
Was noch vor wenigen Jahrzehnten wie Science-Fiction klang, wird heute zur infrastrukturellen Realität: Raketenfabriken, Mondlandefähren, Orbitalstationen, Energiesysteme im All. Die Menschheit beginnt, ihre zweite Heimat zu bauen: nicht hier, sondern jenseits unserer Atmosphäre. Und die Akteure dieser Expansion sind nicht Staaten, sondern Einzelne mit nahezu unbegrenztem Kapital, technologischer Macht und der Vision, die Zukunft buchstäblich auszulagern.
Was sich hier zeigt, ist keine Spinnerei eines Exzentrikers, sondern ein rationales, kapitalintensives Projekt, das die Kosten für den Weltraumzugang senken und so eine ganz neue Ökonomie schaffen soll: Orbitalfracht, planetare Logistik, interplanetare Industrie. Die Vision ist langfristig, aber der Fortschritt messbar: jeder Start, jeder Testflug, jede Explosion gehört zu einem Lernprozess, der Raumfahrt zu einem skalierbaren Geschäft macht.