1. Startseite
  2. Mobilität
  3. Motor
  4. Bugatti Brouillard: Dieser Bugatti wird nur einmal gebaut

Bugatti BrouillardDieser Bugatti wird nur einmal gebaut

Seit jeher gehören Autos von Bugatti zu den Teuersten, die es für Geld zu kaufen gibt. Der neue Brouillard, ein zweitüriges Coupe mit 1.600 PS, wird gar nicht erst zum Verkauf angeboten.Peter Maahn 08.08.2025 - 07:11 Uhr Artikel anhören
Einzigartig: Den Brouillard hat Bugatti als absolutes Einzelstück angefertigt. Foto: Bugatti

Berlin. Bugatti hat eine neue Geschäftsidee namens Solitaire. Der Name ist Programm, sollen unter diesem Signet doch ausschließlich Einzelstücke gefertigt werden. Wer der erste Kunde dieser Luxussparte ist, verrät Bugatti nicht.

Klar ist, dass es kein zweites Fahrzeug gleicher Art geben darf, wenn der Käufer sein Bankkonto um eine zweistellige Millionensumme erleichtert hat.

Fest steht auch, dass der Exklusiv-Eigner aus Europa kommt und bereits diverse Modelle von Bugatti in seiner Garage hat. Laut gut informierten Insidern soll es sich um den Niederländer Michel Perridon handeln, der für seine gleichnamige Kollektion von Bugatti-Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen bekannt ist; sie gilt als die größte ihrer Art.

Und genau diese Leidenschaft des wohlhabendsten Holländers verführte den 63jährigen Unternehmer wohl dazu, seine Garage um ein Bugatti-Modell zu erweitern, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

Ein Name des Neulings ist schon gefunden: Das Einzelstück soll Brouillard heißen und an das Lieblingspferd von Firmengründer Ettore Bugatti erinnern. Die Designer um Direktor Frank Heyl widmeten dem Vollblüter Details wie gestickte Pferdemotive und einen einzigartigen Schalthebel mit einer Miniatur-Skulptur des Pferdes.

1600 PS, 16 Zylinder

Über die technischen Details des Brouillard verrät Bugatti nur wenig. Als Antrieb dient die W16 genannte Plattform mit 1.180 kW/1.600 PS. Wie in anderen Bugatti-Modellen handelt es sich um einen Acht-Liter-Turbomotor mit 16 Zylindern.

Aus wirklich jedem Blickwinkel macht der Brouillard was her. Das ist nicht allen Neuzeit-Bugatti gelungen. Foto: Bugatti

Die Frontpartie des Zweisitzers erinnert an die Bugatti-Modelle Mistral und Tourbillon, die ebenfalls auf einen ovalen Grill in Hufeisenform setzen. Auf die Flügeltüren des Tourbillon muss der Brouillard ebenso verzichten wie auf das Cabrio-Dach des Mistral.

Auch über die mögliche Höchstgeschwindigkeit hüllt sich Bugatti in Schweigen. Als Maßstab dienen die Leistungswerte der Schwestermodelle. Die liegen zwischen über 450 km/h beim Mistral und 445 km/h beim Tourbillon.

Stoffe aus Paris und ein Glasdach wie eine Kathedrale

Die Innenausstattung wurde zusammen mit dem neuen Besitzer ausgewählt: maßgefertigte Stoffe aus Paris mit Schottenmuster, ergänzt durch grün getönte Kohlefaser kombiniert mit Alukomponenten. Das Glasdach erzeugt ein Ambiente wie in einer lichtdurchfluteten Kathedrale.

Verwandte Themen
Berlin
Europa
Deutschland
Auch der Innenraum wurde in einem geschmackvollen Grünton gehalten Foto: Bugatti

Da der Auftraggeber nicht nur die Autos von Bugatti liebt, sondern auch von anderen Schöpfungen der Bugatti-Familie wie elektrischen Möbeln oder Bronzefiguren angetan ist, erteilte er die Order, das gesamte handwerkliche Können und die Kunstfertigkeit der Familie Bugatti in einem Werk zu vereinen. Gut, dass Geld keine Rolle spielt.

Das jetzt vorgestellte Auto ist das erste Exemplar des neuen Solitaire-Programms. Künftig sollen höchstens zwei Modelle pro Jahr nach diesem Muster gefertigt werden.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt