Corona-Pandemie: „Amerikaner brauchen keinen Booster-Shot“ – Was für und gegen eine dritte Impfung spricht
Die Europäische Union hat bereits kräftig bei den Herstellern Biontech/Pfizer und Moderna geordert.
Foto: APDüsseldorf, Denver, Berlin, Tel Aviv. Geimpfte Menschen, die sich in der Delta-Welle dennoch mit Covid infizieren, fachen die Diskussion über eine dritte Covid-Impfung an. Die Bundesregierung setzt auf die Auffrischungsimpfung (Booster-Shot), um möglichst gut durch die vierte Welle im Herbst und Winter zu kommen. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) sprach sich in einem in dieser Woche veröffentlichten Strategiepapier für die Notwendigkeit einer dritten Impfung aus.
Da im Augenblick noch nicht bekannt sei, wie lange der Impfschutz anhalte, sei es sinnvoll, schnell reagieren zu können, heißt es darin. „Booster-Impfungen (insbesondere) für Ältere und Risikogruppen sollten jetzt geplant und vorbereitet werden.“
„Amerikaner, die voll geimpft sind, brauchen im Moment keinen Booster-Shot“, heißt es in den USA überraschend kühl in einer gemeinsamen Erklärung der Arzneimittelbehörde FDA und der Seuchenschutzbehörde CDC. Sie folgte auf ein Treffen von Vertretern des Pharmakonzerns Pfizer mit allen wichtigen medizinischen Entscheidern der US-Regierung, um über eine Notfallzulassung der Auffrischungsimpfung zu beraten.