Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundesrat Hessen und Bayern wollen Homeoffice steuerlich fördern

Obwohl die Kontaktbeschränkungen gelockert worden sind, arbeiten viele Menschen weiter von zuhause. Hessen und Bayern wollen das nun steuerlich unterstützen.
20.09.2020 - 14:13 Uhr Kommentieren
Viele Menschen arbeiten weiterhin von zuhause aus. Quelle: dpa
Homeoffice

Viele Menschen arbeiten weiterhin von zuhause aus.

(Foto: dpa)

München, Wiesbaden Hessen und Bayern wollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger, die sich kein eigenes Arbeitszimmer einrichten können, sollen von der geplanten „Einfachvariante“ profitieren, wie der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) und sein hessischer Kollege Michael Boddenberg (CDU) am Sonntag gemeinsam mitteilten.

Die Initiative, die sie in den Finanzausschuss des Bundesrates einbringen wollen, sieht vor, dass pro vollem Tag im Homeoffice ein Pauschalbetrag von fünf Euro als Werbungskosten angesetzt werden kann - maximal 600 Euro pro Jahr.

Besondere Voraussetzungen in der Wohnung sind nach den Plänen der Finanzminister nicht notwendig. Sie wollten, „dass die Zusatzkosten durch Homeoffice unbürokratisch bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden können“, erklärten die Minister. Der Vorschlag trage „zur Steuervereinfachung bei“ und könne „helfen, die in der gegenwärtigen Praxis häufigen Konflikte mit dem Finanzamt bei den Arbeitszimmerkosten zu befrieden“.

Es ist nicht der erste Vorstoß in diese Richtung. Unter anderem forderte bereits im Mai der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim. „Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen können“, sagte der Politiker.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. „Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei“, bemängelte Ullrich.

    Auch die CSU-Bundestagsabgeordneten gehen mit einer entsprechenden Forderung ins letzte Jahr dieser Legislaturperiode. Die Landesgruppe will Heimarbeitsplätze steuerlich ebenfalls fördern und eine „Flexi-Woche“ einführen, bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam auf flexible Arbeitszeiten einigen können.

    Mehr: Der große Run auf die Büroplätze bleibt aus – Gut so!

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Bundesrat - Hessen und Bayern wollen Homeoffice steuerlich fördern
    0 Kommentare zu "Bundesrat: Hessen und Bayern wollen Homeoffice steuerlich fördern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%