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DeutschlandBundesbank plant Maßnahmen zur Eindämmung der Verschuldung

Die Notenbank legt einen Vorschlag zur Reform der Schuldenbremse vor. Verteidigungsausgaben sollen wieder aus dem Kernhaushalt gezahlt werden – für Investitionen aber neue Ausnahmen gelten.Martin Greive, Jan Hildebrand 14.11.2025 - 08:28 Uhr Artikel anhören
Lars Klingbeil (SPD): Der Bundesfinanzminister will die Schuldenbremse nochmals reformieren, die Bundesbank macht einen Vorschlag. Foto: REUTERS

Berlin. In der Debatte um die Reform der Schuldenbremse hat sich die Deutsche Bundesbank mit einem eigenen Vorschlag zu Wort gemeldet. Die Währungshüter schlagen vor, Verteidigungsausgaben mittelfristig wieder aus dem Kernhaushalt zu finanzieren. Auch Investitionen sollen wieder aus dem regulären Etat gezahlt werden. Im Gegenzug will die Bundesbank die zulässige Schuldenobergrenze des Staates auf bis zu 1,5 Prozent pro Jahr anheben.

Mit dem Vorschlag legt die Bundesbank die erste große Blaupause in der laufenden Reformdebatte um die Schuldenbremse vor.

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