Johannes Winkel: „Die Haushaltssanierung ist vorerst ausgefallen“
JU-Chef Johannes Winkel: „Wir erwarten von der Regierung sehr, sehr viel.“ Foto: picture alliance / dts-Agentur
Berlin. Johannes Winkel hatte es während der Koalitionsverhandlungen gewagt, Parteichef Friedrich Merz zu drohen: Die CDU sei kein Kanzlerwahlverein, stellte der 33-Jährige wenige Tage vor Abschluss der Gespräche klar. Und übte Kritik an der geplanten Rekordverschuldung sowie am Umgang mit der AfD vor der Bundestagswahl.
Winkel sitzt seit der Wahl im Bundestag – und warnt vor einer massiven Unwucht zwischen Älteren und Jüngeren in der Gesellschaft. „Was wir im Status quo aber erleben, ist eine große Umverteilung der heutigen Lasten auf die kommenden Generationen. Das muss sich ändern“, sagt der Vorsitzende der Jungen Union im Interview.