Koalitionsverhandlungen: So könnten Union und SPD die Ministerien verteilen
Berlin. Der Koalitionsvertrag ist noch nicht in trockenen Tüchern, da machen in Berlin schon Listen mit Zuständigkeiten für Ministerien die Runde. Diese Listen stimmen zwar mit hoher Sicherheit noch nicht, schließlich werden die Posten zwar angedacht, aber erst am Ende von Koalitionsverhandlungen in der „Nacht der langen Messer“ festgelegt. Aber es verdichten sich die Anzeichen, wer in einer neuen Bundesregierung was werden könnte.
Sowohl CDU-Chef Friedrich Merz als auch SPD-Chef Lars Klingbeil und nicht zuletzt Markus Söder und Alexander Dobrindt (CSU) haben klare Vorstellungen, welche Häuser ihnen strategisch am stärksten nutzen könnten – und wer die Leitung übernehmen sollte. Das Handelsblatt analysiert, wie die Verteilung der Schlüsselpositionen aussehen könnte.
Kanzleramt
Die Zeiten sind herausfordernd. Es herrscht Krieg in der Ukraine; jetzt setzt auch noch US-Präsident Donald Trump die deutsche Wirtschaft mit immer neuen Zöllen unter Druck. Merz will deshalb die Außenpolitik und internationale Wirtschaft zum Schwerpunkt seiner Kanzlerschaft machen. Und entsprechend auch die deutsche Machtzentrale stärken.