Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mittelmeerkonflikt Gefechte in Berg-Karabach trotz neuer Appelle zur Waffenruhe

Die Lage im Krisengebiet ist weiterhin unübersichtlich. Besonders über den Zustand in den Hauptstädten berichten die Regierungen Gegenteiliges.
15.10.2020 - 13:16 Uhr Kommentieren
Erst am Mittwochabend betonten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan bei einem Telefonat, dass die Feuerpause eingehalten werden müsse. Quelle: dpa
Zerstörung in Aserbaidschan

Erst am Mittwochabend betonten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan bei einem Telefonat, dass die Feuerpause eingehalten werden müsse.

(Foto: dpa)

Baku,Eriwan Ungeachtet neuer Appelle aus Russland und der Türkei zur Einhaltung der Waffenruhe dauern die Gefechte in der Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus an. Armenien meldete am Donnerstagmorgen einen „massiven Beschuss“ im Norden und Südosten der Region und machte dafür Aserbaidschan verantwortlich. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der armenischen Hauptstadt Eriwan war die Lage in der Nacht „relativ stabil“.

Aserbaidschan sprach dagegen von einer „angespannten Situation“ in den Nachtstunden. Armenische Streitkräfte hätten versucht, aserbaidschanische Soldaten aus verschiedenen Richtungen an der Frontlinie anzugreifen, teilte das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Baku mit. Armenien habe dabei „schwere Verluste“ erlitten. Diese Angaben lassen sich nicht von unabhängiger Seite überprüfen.

Armenien bestätigt gegnerische Übernahme von Gebieten

Die beiden Ex-Sowjetrepubliken kämpfen seit Jahrzehnten um die bergige Region, in der rund 145 000 Menschen leben. Berg-Karabach wird von Armenien kontrolliert, gehört aber völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan.

Bei den seit Ende September andauernden neuen schweren Gefechten hat Aserbaidschan bereits mehrere Gebiete in Berg-Karabach eingenommen. Armenien hatte dies am Mittwoch erstmals bestätigt. Die armenische Seite beklagte Hunderte Tote in den eigenen Reihen. Aserbaidschan gab bislang nur die Zahl der getöteten Zivilisten mit 43 an. Zu den Verlusten bei seinen Streitkräften wurden keine Angaben gemacht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Am Mittwochabend betonten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan bei einem Telefonat, dass die Feuerpause eingehalten werden müsse. Gegen die Waffenruhe, die unter russischer Vermittlung zustande kam, war bereits kurz nach Inkrafttreten am Samstag verstoßen worden.

    Mehr: Armenien und Aserbaidschan werfen einander Bruch der Waffenruhe vor

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Mittelmeerkonflikt - Gefechte in Berg-Karabach trotz neuer Appelle zur Waffenruhe
    0 Kommentare zu "Mittelmeerkonflikt: Gefechte in Berg-Karabach trotz neuer Appelle zur Waffenruhe"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%