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Tourismus Signal für die Überwindung der Pandemie: Madrid startet Touristikmesse mit Publikum

Die Touristikmesse Fitur findet auf Drängen der Branche mit Besuchern statt – fast wie vor Corona. Doch die Aussteller kommen zögerlich, das Sicherheitskonzept stößt auf Bedenken.
20.05.2021 - 14:29 Uhr Kommentieren
Das spanische Königspaar Felipe VI. und Leticia bei der Eröffnung der Touristikmesse Fitur: Startschuss für die Wiederbelebung der Branche . Quelle: imago images/Agencia EFE
Königlicher Besuch

Das spanische Königspaar Felipe VI. und Leticia bei der Eröffnung der Touristikmesse Fitur: Startschuss für die Wiederbelebung der Branche .

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Madrid Die Madrider Messe ist ein Symbol für das erhoffte Ende der Pandemie. Im vergangenen Frühjahr wurden in den Pavillons auf dem Messegelände noch Covid-Patienten behandelt, weil die Krankenhäuser überlastet waren.

Jetzt werben dort Urlaubsregionen, Airlines und Hotels um Kunden: Seit Mittwoch findet auf dem Gelände die erste internationale Präsenzmesse in Europa statt, die Touristikmesse Fitur.

Diese Ausstellung findet üblicherweise im Januar statt – wenn noch genug Zeit ist, um für die anstehende Sommersaison Geschäfte abzuschließen. Ende Mai ist das reichlich knapp. Doch für die spanische Regierung und ebenso für Veranstalter und Teilnehmer liefert die Fitur nun ein wichtiges Signal: Wir sind wieder da.

Zur Messe gehört ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Besucherströme werden gelenkt, die Korridore verbreitert, und die Besucherkapazität pro Halle wird halbiert. Ein Belüftungssystem ersetzt die Luft in den Pavillons mit ihren zwölf bis 15 Meter hohen Decken dreimal in der Stunde komplett durch Außenluft.

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    Einlass nur mit negativem Corona-Test

    Statt eines Papiertickets gibt es einen QR-Code für den Einlass, der erst freigeschaltet wird, wenn ein negativer PCR- oder Antigentest hinterlegt wird. Die Kosten von 30 bis 50 Euro für einen Antigentest müssen die Messebesucher selbst zahlen.

    Tamara Bercebal kommt aus Florenz – es ist ihre erste Geschäftsreise seit Beginn der Pandemie. „Wir alle sind die Zoom- und Teams-Meetings leid“, sagt die Beschäftigte einer Beratung für Airlines. „Es ist nötig, dass wir uns wieder einmal richtig ins Gesicht schauen und uns auf den neuen Stand bringen können.“ Sie erwartet für das letzte Quartal dieses Jahres einen erheblichen Schub für Reisen, wenn in Europa 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein werden.

    „Das hier ist der Weg zurück zur Normalität“, sagt auch Noemi Pedro vom Fremdenverkehrsamt Andorra Tourismus. Das Konzept der Covid-Tests findet sie allerdings wie so mancher Besucher „sehr seltsam“. So ist der Antigentest, der nur eine Momentaufnahme darstellt, drei Tage lang für den Einlass gültig.

    Am Wochenende, wenn die Fitur für das allgemeine Publikum öffnet, sind gar keine Tests mehr nötig. Die Messe erklärt das damit, dass gewöhnliche Besucher sich anders als Fachpublikum nicht den ganzen Tag, sondern nur wenige Stunden in den Hallen aufhalten.

    Teilnehmerzahl sinkt auf ein Drittel

    Am ersten Tag der Messe sind die Hallen zwar gefüllt, aber die Zahl der Teilnehmer ist sehr überschaubar – vom üblichen Messegedränge an Eingängen oder Essens-Ständen keine Spur.
    „Dieses Jahr erwarten wir 50.000 Teilnehmer aus der Branche, und damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Eduardo López-Puertas, Generaldirektor der Messegesellschaft Ifema.

    Das ist allerdings nur ein Drittel der Fachbesucher, die noch im vergangenen Januar zur Fitur gekommen sind. Damals waren es 150.000 Fachleute und mit dem Publikum insgesamt 261.000 Besucher.

    Während die Reisemesse ITB in Berlin dieses Jahr ausschließlich online stattfand, hat die spanische Reisebranche nach Angaben von Generaldirektor López-Puertas die Messegesellschaft gedrängt, Fitur dieses Jahr an Ort und Stelle stattfinden zu lassen. „Die Messe ist beides: Ein Signal für den Aufbruch und die Möglichkeit, noch Sommergeschäft einzustielen“, sagt er.

    Mehr: Chef der Deutschen Messe AG: „Ständig planen, verschieben, absagen – das macht alle mürbe“

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