Wahl in Indien: Neun Grafiken zeigen den rasanten Wandel unter Narendra Modi
Neu-Delhi. Eine Milliarde Menschen waren in den vergangenen sechs Wochen zur Wahl aufgerufen. Ausgezählt werden die Stimmen erst am Dienstag. Doch Nachwahlbefragungen zeigen, dass Regierungschef Narendra Modi erneut mit einer deutlichen Mehrheit und damit auch mit einer dritten Amtszeit rechnen kann.
In den zehn Jahren, in denen er bislang regierte, hat sich das Land tiefgreifend verändert. Indien ist zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt aufgestiegen, hat die Armut im Land drastisch reduziert und eine moderne Infrastruktur aufgebaut. Doch auch negative Entwicklungen verstärkten sich unter Modi, vor allem mit Blick auf die politischen Freiheiten im Land.
Diese neun Grafiken zeigen den Wandel in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt.
Indien: Wirtschaft bald größer als in Deutschland
Indiens Wirtschaft ist im vergangenen Jahrzehnt bemerkenswert gewachsen. Als Modi sein Amt als Indiens Premierminister im Jahr 2014 antrat, lag das Land noch auf Rang zehn der größten Volkswirtschaften der Welt. Inzwischen steht es auf dem fünften Platz.
Angesichts anhaltend hoher Wachstumsraten, die in den vergangenen Jahren höher ausfielen als in jedem anderen großen Industrie- oder Schwellenland, dürfte sich der Aufstieg weiter fortsetzen. Prognosen des Internationalen Währungsfonds zufolge könnte Indien bereits im kommenden Jahr Japan als die viertgrößte Volkswirtschaft ablösen. 2027 könnte Indien dann an Deutschland vorbeiziehen und damit in die Top drei der Weltwirtschaft vorrücken.
» Lesen Sie auch: Indischer Zentralbankchef – „Indiens Wachstum müsste viel höher sein“