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Sachsen-Wahl 2024Wie funktioniert die Briefwahl in Sachsen?

Sachsen wählt in wenigen Wochen eine neue Landesregierung. Wer am Wahlsonntag nicht vor Ort ist, kann allerdings schon vorher seine Stimme abgeben. Lesen Sie hier alles zur Briefwahl.Saskia Patermann 01.09.2024 - 06:36 Uhr Artikel anhören
Die Briefwahl hat rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen am 1. September begonnen. Foto: dpa

Düsseldorf. Am 1. September entscheiden Wahlberechtigte in Sachsen über ihr neues Landesparlament. Wer im Urlaub ist oder sich schlicht die Schlange vor dem Wahllokal sparen möchte, kann schon vorher wählen – per Post. Lesen Sie hier alles Wichtige zu den Regeln und Fristen der Briefwahl zur Landtagswahl in Sachsen 2024.

Briefwahl beantragen: Was muss ich tun?

Mit der Wahlbenachrichtigungskarte haben Sie auch einen Vordruck per Post erhalten, mit dem Sie Briefwahl-Unterlagen beantragen können. Diesen Vordruck müssen Sie ausgefüllt und unterschrieben per Post an die dort genannte Adresse senden.

Außerdem können Sie die Briefwahl auch online beantragen. Das geht per Online-Antrag auf der Website der jeweiligen Stadt oder Gemeinde, bei der Sie als Einwohner gemeldet sind.

Wie funktioniert die Briefwahl in Sachsen 2024?

Wenn Sie Briefwahl in Sachsen beantragt haben, erhalten Sie einen Wahlschein, einen Stimmzettel des Wahlkreises, einen Stimmzettelumschlag und einen Wahlbriefumschlag per Post. Zusätzlich ist den Briefwahlunterlagen laut Landeswahlamt Sachsen auch ein Merkzettel beigelegt, der Ihnen genau erklärt, wie Sie Ihre Stimme per Brief abgeben.

Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2024

Welche Partei in Sachsen passt zu Ihnen?

Die Wahl per Brief läuft so ab:

  1. Sie geben auf dem Stimmzettel Ihre Erst- und Zweitstimme per Kreuz ab.
  2. Der angekreuzte Stimmzettel kommt anschließend in den grünen Umschlag (Stimmzettelumschlag). Diesen kleben Sie zu.
  3. Anschließend unterschreiben Sie die eidesstattliche Erklärung auf dem Wahlschein und legen ihn gemeinsam mit dem grünen Umschlag in den großen gelben Umschlag.
  4. Den zugeklebten gelben Umschlag bringen Sie zum Briefkasten oder in die Postfiliale. Der Versand kostet Sie innerhalb Deutschlands nichts.

Michael Kretschmer – CDU

Für die CDU tritt der amtierende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Michael Kretschmer, an. Er übernahm 2017 das Amt des Ministerpräsidenten und galt als einer der jüngsten Regierungschefs in Deutschland. Der 49-jährige CDU-Politiker gilt als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2024.


Lesen Sie auch: Wahl-O-Mat zur Landtagswahl Sachsen 2024: Wen Sie wählen würden

Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Jörg Urban - AfD

Im Februar 2018 übernahm Jörg Urban den Vorsitz der AfD in Sachsen. Zudem führt der 59-Jährige die AfD-Landtagsfraktion.

Lesen Sie auch: Wird die AfD stärkste Kraft im Osten?

Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Petra Köpping - SPD

In der aktuellen Koalition von SPD, CDU und Grünen führt die 66-jährige SPD-Politikerin Petra Köpping das Ministerium für Soziales und Gleichstellung in Sachsen, das auch für den Gesundheitsbereich zuständig ist.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Robert Malorny – FDP

Unter der Führung von Robert Malorny setzen die Freien Demokraten auf den Wiedereinzug ins Landesparlament. Der 45-jährige Malorny ist seit 2019 im Dresdner Stadtrat für die FDP aktiv. Er ist Fraktionsvorsitzender.

Foto: Robert Michael/dpa

Katja Meier, Franziska Schubert und Wolfram Günther – Die Grünen

In Sachsen tritt ein Spitzentrio für die Grünen an: Katja Meier, Franziska Schubert und Wolfram Günther (von links).

Franziska Schubert, 42 Jahre alt, ist seit 2020 Fraktionsvorsitzende. Wolfram Günther, 51 Jahre alt, ist seit 2019 Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Katja Meier, 45 Jahre alt, wurde 2019 zur Staatsministerin für Justiz, Demokratie, Europa und Gleichstellung ernannt.

Foto: Sebastian Willnow/dpa

Susanne Schaper und Stefan Hartmann - Die Linke

Die 46-jährige Landtagsabgeordnete Susanne Schaper und der 56-jährige Politikberater Stefan Hartmann kandidieren gemeinsam als Spitzenkandidaten der Linken bei der Landtagswahl 2024.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Sabine Zimmermann - BSW

Sabine Zimmermann schloss sich 2023 dem Bündnis Sahra Wagenknecht an. Seit Januar 2018 ist Zimmermann Vorsitzende im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Februar 2024 wurde die 63-Jährige gemeinsam mit dem Unternehmer Jörg Scheibe zur Landesvorsitzenden des BSW in Sachsen gewählt.

Foto: imago images/Future Image

Sachsen-Briefwahl Frist: Bis wann muss der Wahlbrief verschickt werden?

Die zuständige Wahlbehörde muss den Wahlbrief bis spätestens 16 Uhr am 1. September 2024, dem Wahlsonntag, erhalten.

Das Landeswahlamt Sachsen rät, den Wahlbrief innerhalb Deutschlands spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abzuschicken. Das ist Mittwoch, der 28. August 2024. Wer seinen Wahlbrief aus dem Ausland verschickt, muss mehr Zeit einplanen.

Landtagswahl Sachsen 2024

Wann öffnen die Wahllokale in Sachsen?

Briefwahl-Porto: Ist die Briefwahl in Sachsen 2024 kostenlos?

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Ja, die Briefwahl ist kostenlos für alle Wahlberechtigten, die ihre Briefwahlunterlagen per Post innerhalb Deutschlands verschicken. Wer seine Unterlagen per Einschreiben oder Express verschickt, muss die Kosten selbst tragen. Gleiches gilt für Wahlbriefe aus dem Ausland.

Erstpublikation: 16.08.2024, 10:35 Uhr.

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