Insight Innovation: Wie bei Star Wars: Frankreich verteidigt sich künftig mit Laserstrahlen
Das Land will sich hochinnovativ mit Laser und künstlicher Intelligenz (KI) gegen neue Formen des Terrors rüsten.
Credits: Julius Brauckmann, Cilas, DGA, imago, ddp, Guilhem Vellut
Foto: HandelsblattParis, Düsseldorf. Frankreich will die Sicherheit seiner Olympischen Spiele 2024 in „Star Wars“-Manier verteidigen. Ein wichtiger Test ist dafür jetzt geglückt: Anfang Juli hat das französische Militär zum Beweis mit einer Laserkanone der Firma Cilas eine Drohne zerstört. Der Strahl soll eine Million Mal stärker sein als der von QR-Code-Lesegeräten.
„Wir müssen uns an eine sich ständig verändernde Bedrohung und die zunehmende Fähigkeit von Drohnen, Störsendern oder konventionellen Raketenschilden zu entkommen, anpassen“, sagte ein Ministeriumssprecher. Bis zu den Sommerspielen soll aus dem Prototypen ein „voll funktionsfähiges System“ werden.
Das Projekt zeigt, wo es hingehen soll mit dem französischen Militär: Das Land will sich hochinnovativ mit Laser und künstlicher Intelligenz (KI) gegen neue Formen des Terrors rüsten. Schon traditionell investiert das Land viel in seine Armee – bezogen auf seine Wirtschaftskraft mehr als die Bundesrepublik. Im kommenden Jahr will Frankreich laut Haushaltsentwurf 40 Milliarden Euro in den Sektor stecken. Premier Jean Castex sprach in der Nationalversammlung von einer „symbolischen Schwelle“.