Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

App-Store Facebook schließt sich Kritik an Apples App-Store-Regeln an

Apple nimmt von Anbietern eine Abgabe von 30 Prozent bei Käufen innerhalb von Apps auf seinen iPhones und iPads. Dagegen regt sich nun auch vonseiten Facebooks Widerstand.
15.08.2020 - 17:10 Uhr Kommentieren
Das soziale Netzwerk will sich gegen die App-Store Regeln stemmen. Quelle: AFP
Faceboob-App

Das soziale Netzwerk will sich gegen die App-Store Regeln stemmen.

(Foto: AFP)

Menlo Park Nach der Eskalation des Streits um Apples Abgaben für In-App-Käufe schlägt sich auch Tech-Gigant Facebook auf die Seite der Kritiker. Das Online-Netzwerk stellte am Wochenende eine neue Funktion vor: Die Möglichkeit, bei Facebook kostenpflichtige Veranstaltungen zu organisieren.

Das können zum Beispiel Yoga-Stunden oder Kochkurse sein. Facebook versprach, dass die Unternehmer dabei nach dem Willen des Konzerns den gesamten Erlös bekommen sollen – außer von Nutzern auf Apples iPhones und iPads.

Und Facebook macht den iPhone-Konzern dafür verantwortlich. „Wir haben Apple gebeten, die App-Store-Steuer von 30 Prozent zu reduzieren oder uns Facebook Pay nutzen zu lassen, damit wir den Geschäften, die durch Covid-19-Pandemie zu kämpfen haben, alle Kosten abnehmen können“, schrieb Facebook in einem Blogeintrag. „Unglücklicherweise haben sie beide Anfragen abgelehnt und die kleinen und mittleren Unternehmen werden nur 70 Prozent von ihren hart verdienten Erlösen bekommen.“

Von Nutzern im Web oder mit Geräten des Google-Betriebssystems Android sollen die Unternehmer den gesamten Kaufpreis erhalten – sofern sie in einem Land leben, wo das Online-Netzwerk seinen hauseigenen Bezahldienst Facebook Pay eingeführt hat.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Apple nimmt von Anbietern eine Abgabe von 30 Prozent bei Käufen innerhalb von Apps auf seinen iPhones und iPads. Das gilt seit der Einführung des App Stores 2008. Zuletzt regt sich aber immer mehr Widerstand dagegen.

    Ein Grund ist das exorbitant gestiegene Geschäftsvolumen: Beim Start des App Store sagte Apple-Gründer Steve Jobs noch, die Abgabe solle nur dazu dienen, die Kosten der Plattform zu decken. Mit dem Wachstum der App-Okönomie gehen Marktbeobachter davon aus, dass deutlich mehr als die Kosten übrig bleiben. Apple weist in seinen Geschäftszahlen die Einnahmen und Kosten des App Stores nicht gesondert aus.

    Auf Android-Geräten nimmt Google ebenfalls 30 Prozent von Kaufpreis in seiner App-Plattform Play Store. Ein Unterschied ist allerdings, das man bei Android Apps grundsätzlich auch aus anderen Quellen laden kann.

    Diese Woche wurden die Macher des populären Online-Spiels „Fortnite“ zum Wortführer der Proteste gegen die Höhe der Abgabe. Die Entwicklerfirma Epic Games führte in den Mobil-Apps die Möglichkeit ein, virtuelle Artikel günstiger direkt bei ihr zu kaufen. Prompt wurde „Fortnite“ aus Apples App-Plattform und aus Googles Play Store verbannt.

    Epic hatte Klagen gegen Apple und Google parat – und rief Nutzer zu Protesten auf. „Fortnite“ hat nach Angaben von Epic mehr als 350 Millionen Nutzer weltweit. Wie viele von ihnen ausschließlich auf iPhones oder iPads spielen, wurde nicht bekannt.

    Mehr: Sind die Bedingungen in den App Stores fair? Epic Games meint: Nein – und verklagt die Digitalkonzerne.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: App-Store - Facebook schließt sich Kritik an Apples App-Store-Regeln an
    0 Kommentare zu "App-Store: Facebook schließt sich Kritik an Apples App-Store-Regeln an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%