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Chip-SpezialistChip-Entwickler Arm peilt offenbar Bewertung von über 50 Milliarden Dollar an

Der Chipentwickler Arm strebt Insidern zufolge für sein Börsen-Comeback eine Bewertung von über 50 Milliarden Dollar an. Mehrere Tech-Riesen seien an Anteilen an Arm interessiert. 02.09.2023 - 12:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das Unternehmen war bereits von 1998 bis 2016 an der Börse notiert – damals in London und an der Nasdaq –, bevor es Softbank für 32 Milliarden Dollar übernahm.

Foto: Reuters

Berlin. Der britische Chipentwickler Arm Holdings Ltd. strebt nach Informationen aus Insiderkreisen für seinen mit Spannung erwarteten Börsengang eine Bewertung mit mehr als 50 Milliarden Dollar an.

Es würde erwartet, dass das Unternehmen, das dem japanischen Technologieinvestor Softbank gehört, den Preis für die Aktien am 13. September festsetzt und der Handel an der Technologiebörse Nasdaq einen Tag darauf beginnt, so die mit der Angelegenheit vertraute Person.

Gegründet wurde Arm vor 33 Jahren als Joint Venture von Acorn Computers, Apple und VLSI Technology. Das Unternehmen war bereits von 1998 bis 2016 an der Börse notiert – damals in London und an der Nasdaq –, bevor es Softbank für 32 Milliarden Dollar übernahm.

Apple, Alphabet, Nvidia: Diese Tech-Riesen wollen sich wohl Anteile sichern

Insidern zufolge will sich eine Reihe von amerikanischen Technologie-Riesen einen Anteil an der britischen Firma sichern. Der iPhone-Hersteller Apple, die Google-Mutter Alphabet sowie die Chipfirmen Nvidia, AMD und Intel haben Investitionen zugesagt, wie mit den Vorgängen vertraute Personen sagten. Im weiteren Kreis vertreten sei auch Samsung Electronics aus Südkorea.

Laut den Insidern planen Unternehmen wie Apple und Nvidia bei dem Börsengang jeweils Investitionen zwischen 25 und 100 Millionen Dollar. Die Tech-Konzerne wollten sich aus strategischen Gründen zumindest kleine Anteile an dem Unternehmen sichern, hieß es.

Damit versuchten sie zu verhindern, dass die Konkurrenz sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffe, wenn es um die Chip-Designs von Arm gehe. Wegen seiner Neutralität gilt Arm als "die Schweiz der Chips".

Die Gespräche über die Investitionen dauerten an, hieß es bei den Insidern weiter. Es könnten noch weitere Großinvestoren hinzukommen. Der Amazon-Konzern, der ebenfalls über einen Einstieg beim IPO verhandelt hatte, sei dagegen abgesprungen, sagte einer der Eingeweihten.

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Softbank hatte im vergangenen Jahr versucht, Arm für 40 Milliarden Dollar an Nvidia zu verkaufen, war aber an den Kartellbehörden in Europa und den USA gescheitert. Danach forcierten die Japaner die Börsenpläne, die sich zum größten IPO des Jahres entwickeln.

rtr
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