Fan-App: OneFootball steigt mit Geldspritze zum Einhorn auf
Der spanische Topclub gehört nach Angaben von OneFootball seit Längerem zu den Anteilseignern.
Foto: APBerlin/Stockholm. Die Berliner Fan-App OneFootball steigt mit einer frischen Finanzierungsrunde zum „Einhorn“ auf. Es seien 300 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt worden, sagte OneFootball der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Die Kapitalspritze sei von Liberty City Ventures aus New York angeführt worden. Einem Insider zufolge knackt OneFootball damit die Milliardenbewertung und wird im Jargon der Investmentbanker zum Einhorn.
Unter anderen hätten sich Animoca Brands, Dapper Labs, DAH und RIT Capital Partners an der Runde beteiligt, hieß es weiter. Fußball-Vereine wie Real Madrid, FC Barcelona, FC Bayern und Borussia Dortmund gehören nach Angaben von OneFootball seit längerem zu den Anteilseignern. Das frische Geld will das 2008 gegründete Unternehmen nun nutzen, um zu expandieren und das Streamingangebot auszubauen.
Aktuell kommt OneFootball nach eigenen Angaben auf mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer, die sich über Spielstände und Statistiken informieren, Fußballnachrichten lesen oder Videoclips sehen können. Nun will Firmengründer und -chef Lucas von Cranach auch neue Angebote wie „Non-Fungible Token“ (NFTs) – eine Art Eigentumsnachweis für digitale Objekte – oder Blockchain-Technologie einführen.