Smart Meter: Darum könnten flexible Stromtarife sich jetzt lohnen
Flexible Tarife sind in anderen Ländern längst Realität. In Deutschland geht es gerade erst richtig los.
Foto: ReutersDüsseldorf. Intelligente Stromzähler werden zur Pflicht. Das hat der Bundestag Ende vergangener Woche beschlossen. Für digitale Start-ups wie Octopus Energy, Tibber oder Rabot Charge ist das eine gute Nachricht. Sie bieten die dazu passenden flexiblen Tarife schon länger an. Ab jetzt könnten diese sich für Verbraucher auch wirklich lohnen.
„Wenn Strom im Überschuss da ist, muss man den Kunden auch die günstigen Preise verfügbar machen“, sagt Philipp Schröder, Gründer und CEO des Start-ups 1Komma5Grad. Das Greentech-Unternehmen verkauft neben PV-Anlagen, Wärmepumpen und Speichern auch eine Energie-Management-Software, mit der Hausbesitzer ihren Verbrauch in Echtzeit je nach Strompreis managen können.
Erst vor wenigen Tagen kündigte das Start-up eine Kooperation mit dem Autokonzern Porsche an: Ab jetzt können Kunden ihre Autobatterie direkt mit dem Energiemanagement zu Hause verknüpfen und steuern – das E-Fahrzeug dann laden, wenn die Strompreise am günstigsten sind. In dem Moment, indem es einen Smart Meter gebe, sei das für jeden Kunden möglich, begrüßt Schröder das neue Gesetz.