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Air Belgium startet 2017 Konkurrenz für Lufthansa-Tochter Brussels Airlines

In Belgien entsteht eine neue Airline, die den Preiskampf der Fluggesellschaften künftig weiter anheizen dürfte. Die Neugründung gilt als Wagnis, denn Europas Luftverkehrsmarkt befindet sich in einer ernsten Krise.
24.08.2016 - 11:34 Uhr
Der Heimatflughafen der neuen Airline ist noch nicht bekannt – zur Wahl stehen Brüssel, Charleroi und Lüttich. Quelle: dpa
Startendes Flugzeug

Der Heimatflughafen der neuen Airline ist noch nicht bekannt – zur Wahl stehen Brüssel, Charleroi und Lüttich.

(Foto: dpa)

Brüssel In Belgien entsteht eine neue Fluggesellschaft, die der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines Konkurrenz machen könnte: Air Belgium will ab Mitte 2017 Flüge nach Asien anbieten, wie belgische Medien am Mittwoch meldeten. Eine solche Neugründung gilt im derzeit stark umkämpften europäischen Luftverkehrsmarkt als Wagnis.

„Air Belgium wird eine reguläre Luftfahrtgesellschaft für Passagierflüge sein, ich spreche lieber von niedrigen Tarifen als von „low cost““, sagte Firmenchef Niky Terzakis der Zeitung „Le Soir“. Derzeit hat die Neugründung in Louvain-la-Neuve dem Bericht zufolge nur etwa ein Dutzend Mitarbeiter. Auch ein Heimatflughafen sei noch nicht bestimmt - zur Wahl stünden Brüssel, Charleroi oder Lüttich.

Das sind die Renditekönige der Lüfte
Air Berlin
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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ist seit Jahren einer der größten Geldvernichter der europäischen Luftfahrt. Im vergangenen Jahr betrug die operative Marge minus 7,5 Prozent. Fehlende Integration der zahlreichen Zukäufe und ein zu unklares Geschäftsmodell sind die Ursachen.

(Foto: dpa)
Air France-KLM
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Der Zusammenschluss der französischen Air France mit der niederländischen KLM im Jahr 2004 war die erste große Fusion in der europäischen Branche. Wirtschaftlich weiter gebracht hat sie beide Unternehmen nicht. Mit einer Marge von gerade einmal 4,28 Prozent ist die Airline eher schwach aufgestellt. Vor allem das streikfreudige Personal in Frankreich verhindert bislang harte Reformen.

(Foto: AP)
Lufthansa
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Der deutsche Branchenprimus, zugleich nach Umsatz und Passagierzahlen die größte europäische Airline, wird seit Jahren umgebaut. Doch der Prozess dauert, auch weil die Mitarbeiter sich von früheren Zusagen zum Beispiel bei der Altersversorgung verabschieden müssen. Doch der Kurs zahlt sich langsam aus, die Marge lag 2015 bei 4,85 Prozent.

(Foto: dpa)
Emirates
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Die älteste der drei Airlines vom Persischen Golf schaffte im vergangenen Jahr die ansehnliche Marge von 9,80 Prozent. Ihr Vorteil: Mit dem Drehkreuz in Dubai und einer überwiegend aus Langstreckenmaschinen bestehenden Flotte arbeitet sie sehr effizient. Zudem bekommt die Airline volle Rückendeckung durch die Regierung.

(Foto: Reuters)
IAG
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Die Gesellschaft entstand Anfang 2011 durch den Zusammenschluss der britischen British Airways und der spanischen Iberia. Hartes Management und weitere Übernahmen wie etwa die der Billig-Airline Vueling und der irischen Aer Lingus machten aus der Gruppe eine der renditeträchtigsten Airlines in Europa mit einer Marge von 10,22 Prozent im vergangenen Jahr. Inwieweit dieser Wert nach dem Brexit-Votum der Briten gehalten werden kann, ist allerdings offen.

(Foto: AP)
Turkish Airlines
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Gleichauf bei der Rendite mit der IAG liegt Turkish Airlines (10,22 Prozent). Die Fluggesellschaft ist in den zurückliegenden Jahren rasant gewachsen. Ähnlich wie am Persischen Golf wird sie stark von der Regierung unterstützt, die sie als Treiber des Wirtschaftswachstums sieht. Offen ist, welche Folgen die zunehmende Isolation der Türkei für die Airline haben wird.

(Foto: Reuters)
United Continental
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United Continental entstand 2010 durch die Fusion von United Airlines mit Continental Airlines. Der Zusammenschluss zog sich über mehrere Jahre hin, zum Beispiel flogen noch bis 2015 beide Airlines mit eigenem Personal. Auch die Integration der Informationstechnik dauerte. Das ging zu Lasten der Marge, United ist mit 13,64 Prozent das Schlusslicht unter den vier großen US-Airlines.

(Foto: AP)

Von Juni 2017 an sollen zunächst drei bis vier Direktflüge pro Woche nach China angeboten werden. Dafür würden vier Flugzeuge beschafft, hieß es. Hinter der Fluglinie stünden asiatische und europäische Anteilseigner, letztere hätten die Mehrheit. Airline-Chef Terzakis war früher Manager der Frachtgesellschaft TNT Airlines in Lüttich. In den 1980er und 1990er Jahren gab es bereits eine Chartergesellschaft unter dem Namen Air Belgium, die zeitweise auch Flüge in die USA anbot. Die Gesellschaft ging später im britischen Konzern Airtours auf und stellte ihr Geschäft im Jahr 2000 ein.

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