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LieferkettenUS-Händler und Ökonomen erwarten leere Regale vor Weihnachten

Einfuhren aus China kommen derzeit zum Erliegen, bei bestimmten Waren drohen Preiserhöhungen und Engpässe. Gleichzeitig warnen Experten vor einer Überforderung der US-Zollbehörden.Laurin Meyer, Christoph Schlautmann 08.05.2025 - 12:35 Uhr Artikel anhören
Der Hafen von Bayonne im US-Bundesstaat New Jersey: Immer weniger Fracht kommt aus China in US-amerikanischen Häfen an. Foto: Getty Images via AFP

New York, Düsseldorf. Die Zollpolitik der US-Regierung zeigt sich in der Realität. Was Ökonomen vorhergesagt haben, wird nach Einschätzung von Experten jetzt sichtbar. Einfuhren aus China kommen zum Erliegen, bei bestimmten Waren drohen Preiserhöhungen und sogar Engpässe.

Das beobachtet auch Gene Seroka. Zahlreiche Konzernchefs hätten ihm erzählt, dass sie gerade den Pausenknopf gedrückt haben. So berichtet es der Geschäftsführer des Hafens von Los Angeles, dem geschäftigsten Containerhafen in den USA, in einem Fernsehinterview. „Große Einzelhändler, Heimwerkermärkte und Hersteller, die Teile aus China beziehen, haben Importe aus diesem Land so gut wie gestoppt“, sagt Seroka.

Schon in dieser Woche sollen die Ankünfte im Hafen von Los Angeles im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 35 Prozent zurückgehen. „Das wird ein enormer Einbruch sein.“ Und könnte Unternehmen ebenso wie Verbraucher treffen.

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