Auktionsnachbericht: Schloss Ahlden: Millionenzuschlag für einen Brillantring
Ahlden. Zum ersten Mal kann das Kunstauktionshaus Schloss Ahlden in der Lüneburger Heide einen Millionenzuschlag verzeichnen. Für den spektakulären 17,49-karätigen Brillantsolitär-Ring aus Berliner Privatbesitz fiel der Hammer bei 850.000 Euro. Mit Aufgeld sind das 1.063.000 Euro.
Juwelen dieser Größe mit einem solch hohem Reinheitsgrad gelangen nur selten in Auktionen. Den bislang höchsten Zuschlag des Hauses hielt Paula Modersohn-Becker mit dem Bild „Kind am Baumstamm“, für das 475.000 Euro geboten wurden.
Vom 1. bis 3. Dezember kamen 2954 Lose zum Aufruf. Sie sorgten für 4,5 Millionen Euro Umsatz mit Aufgeld. Zu den Topzuschlägen zählen die 45.000 Euro für ein Renaissance-Schreibkästchen mit Monogramm Zar Peter des Großen und die 38.000 Euro für eine seltene „Planetenvase“ aus der Porzellanmanufaktur Meissen. Personifikationen sind dort wie kleine Skulpturen aufgebracht.
Die Bronzeskulptur des Boxers Erich Brandl von Renée Sintenis erzielte hohe 28.000 Euro. Ausgerufen wurde sie mit 8500 Euro. Aktuell läuft bei dem Generalisten noch der Nachverkauf. Der soll recht stark sein.