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RüstungsindustrieRheinmetall und Co. wollen die Kapazitäten erhöhen

Die deutsche Industrie will mehr Waffen für die Ukraine und die Bundeswehr produzieren. Doch die Kapazitäten sind eng, der Ausbau ist schwierig – und der größte Partner droht auszufallen. Markus Fasse, Roman Tyborski, Martin Murphy 05.01.2024 - 11:56 Uhr

München, Düsseldorf, Berlin. Die deutsche Rüstungsindustrie will in den kommenden Jahren ihre Kapazitäten hochfahren. Die Stückzahlen von Großgeräten wie gepanzerten Fahrzeugen, aber auch von Munition wie Granaten und Raketen sollen massiv steigen. Branchenkreisen zufolge werden die Firmen KMW und Rheinmetall die Produktion von Leopard-Kampfpanzern auf rund 100 Stück pro Jahr verdoppeln. Der Hersteller Diehl will demnach die Zahl der Flugabwehrsysteme Iris-T verdreifachen. Kräftig steigern wollen Rheinmetall und Diehl auch die Produktion von Artilleriegranaten, von jetzt 350.000 auf rund 700.000 Stück bis 2025. 

Die Ausweitung der Kapazitäten ist eine direkte Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die neuen Waffen sollen in erster Linie an die Bundeswehr und Nato-Verbündete wie Norwegen oder die Slowakei geliefert werden. Dort müssen zum Teil Bestände ersetzt werden, die von den jeweiligen Regierungen an die Ukraine abgegeben wurden. Die Mehrzahl der Munitionslieferungen geht direkt an die Ukraine. Die Unternehmen wollen die Informationen nicht kommentieren, ein Teil der Lieferungen unterliegt der Geheimhaltung.

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