Immobilien: In diesen deutschen Städten steigen die Mieten am stärksten
Frankfurt. Die Anzeige klingt vielversprechend. „Platz für die Familie – 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon“ wird das Objekt im Münchener Stadtteil Fürstenried beworben. Der Preis hat es indes in sich: 2095 Euro Kaltmiete werden für die 104 Quadratmeter große Wohnung aufgerufen – das ist ein Quadratmeterpreis von mehr als 20 Euro. Vor allem in den Metropolen ist die Nachfrage nach Mietwohnungen im Jahresvergleich besonders gestiegen.
Im vierten Quartal 2024 legte laut aktuellen Zahlen des Immobilienportals Immoscout24 die durchschnittliche Angebotsmiete bei Neuvermietung einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 Quadratmetern im Bestand in den acht größten Metropolen, also Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und München, im Jahresvergleich um 6,1 Prozent zu. Zum Vergleich: Das Plus bundesweit betrug 1,8 Prozent.
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Doch dies markiert noch keineswegs die Spitze. Denn abseits der größten Städte in Deutschland fällt der Preisanstieg für Mieter bei Angebotsmieten im Bestand, das sind Wohnungen, die älter als zwei Jahre sind, noch deutlicher aus.
Wo ziehen die Preise besonders kräftig an? Das Handelsblatt hat dazu Daten der größten deutschen Immobilienplattform Immoscout24 ausgewertet. Hier ein Überblick über die Städte mit dem stärksten Zuwachs beim Bestand im vierten Quartal.