Cat-Bonds: US-ETF auf Katastrophenanleihen – Was Anleger beachten müssen
Frankfurt. Katastrophenanleihen sind Wetten gegen Naturkatastrophen. Mit sogenannten Cat-Bonds bekommen Investoren ihr eingesetztes Kapital und eine Rendite zurück, wenn eine festgelegter Schaden nicht eintritt.
Mit der Klimakrise wird der Markt immer relevanter. Versicherer und Rückversicherer nutzen Cat-Bonds, um Großrisiken durch Hurrikans oder Erdbeben auf dem Kapitalmarkt zu streuen. Investoren lockt dafür eine vergleichsweise hohe Rendite – bei schweren Katastrophen drohen aber auch hohe Verluste.
In den USA kommt nun der erste börsengehandelte Fonds (ETF) für Cat-Bonds auf den Markt. Das Produkt soll ab März an der New Yorker Börse gehandelt werden und in bis zu 75 Katastrophenanleihen investieren, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Man wolle einige Einstiegshürden für Investoren senken, sagte Rick Pagnani, Gründer des Investmentmanagers King Ridge Capital Advisors, der Agentur. Doch was sollten Anleger bei dem neuen ETF beachten?