Koalitionsverhandlungen: Was bringen die neuen Billionen-Schulden?
Berlin. Es ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik: Noch bevor Union und SPD überhaupt ihre Koalitionsverhandlungen begonnen haben, verkündeten die Parteichefs am Dienstagabend ein gigantisches Aufrüstungs- und Investitionspaket – und eine Lockerung der Schuldenbremse für die Länder.
Für die Sicherheit Deutschlands und Europas gelte nun „whatever it takes“, sagte CDU-Chef Friedrich Merz. Und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach mit Blick auf die milliardenschweren Investitionen von einem „Deutschland-Paket“. Über das freut sich der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil besonders. „Wir lösen endlich den Investitionsstau auf“, sagte er.
Doch wie viel Geld steht nun genau zur Verfügung? Was bedeutet die Vereinbarung von Union und SPD für den Schuldenstand, Zinslasten und Wirtschaftswachstum? Und kommt das Billionenpaket auf jeden Fall oder gibt es noch Hürden? Das Handelsblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.