Geldanlage: Daten zeigen, wie schnell sich der Dax nach einem Crash erholt
Berlin, Düsseldorf. Minus 21 Prozent: So stark sackte der Dax am Montag zwischenzeitlich im Vergleich zum Höchststand Anfang März ab. Inzwischen hat sich der Kurs stabilisiert, am Mittwoch notierte der Dax zunächst weiter unter der wichtigen Marke von 20.000 Punkten.
Mit Trumps Zoll-Kehrtwende am Mittwochabend nach Börsenschluss zogen am Donnerstag in Frankfurt die Kurse deutlich an. An den US-Börsen kam es in den letzten Handelsstunden des Mittwochs zu einer bemerkenswerten Rally. Und auch in Asien schossen die Kurse mehrheitlich nach oben.
Doch viele Anleger werden sich wohl weiterhin fragen, ob und wann die Gelegenheit kommt, zuzukaufen. Klar ist: Es ist unmöglich vorauszusehen, ob der Tiefpunkt bereits erreicht ist.
Das Handelsblatt hat deshalb historische Kursdaten des Dax analysiert: Vor dem aktuellen Crash gab es seit 1987 bereits acht Mal einen Kurssturz um mindestens 20 Prozent beim deutschen Leitindex.
Die historischen Daten geben Anhaltspunkte, welche Lehren Anleger aus den bisherigen Crashs ziehen können, etwa wie lange die Verlustphasen anhielten, wann der Dax sich wieder erholt hat – und in welchen Situationen sich ein Einstieg lohnte.