Google: Texas erzielt Milliardenvergleich mit Google – Mexiko klagt wegen Golf von Amerika
Mexiko-Stadt. Google hat sich im US-Bundesstaat Texas auf eine Zahlung von 1,375 Milliarden Dollar wegen Datenschutzverletzungen geeinigt. Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, hatte dem Unternehmen vorgeworfen, heimlich Nutzerdaten wie Suchanfragen, Stimmen und Gesichtsgeometrie gesammelt zu haben.
„In Texas steht Big Tech nicht über dem Gesetz. Google hat jahrelang heimlich die Nutzungsdaten der Menschen, ihre privaten Suchanfragen und sogar ihre Stimmen und Gesichtsgeometrie durch seine Produkte und Dienste verfolgt. Ich habe mich gewehrt und gewonnen“, sagte Paxton.
Unterdessen sieht sich Google auch in Mexiko mit einer Klage konfrontiert. Mexiko hat Google wegen der Umbenennung des gesamten Golfs von Mexiko in „Golf von Amerika“ in seinem Kartendienst verklagt. Google sei sogar über den Erlass zur Umbenennung von US-Präsident Donald Trump hinausgegangen, sagte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum.
Unklar blieb zunächst, ob die Klage in Mexiko oder in den USA eingereicht wurde und wann. Google äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu dem Fall. Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt verfügt, dass der Golf von Mexiko „Golf von Amerika“ heißen solle. Das gelte laut Trumps Dekret aber nur für das Küstenmeer der USA, sagte Sheinbaum. „Wir wollen nur, dass der Erlass der US-Regierung befolgt wird.“