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BankenBerliner Sparkasse mit Gewinnrückgang im Halbjahr

Um ein Viertel bricht der Gewinn der größten deutschen Sparkasse vor Steuern ein. Noch vor einem Jahr hat die Bank einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Das Geldhaus gibt sich trotzdem zufrieden. 28.08.2025 - 14:35 Uhr Artikel anhören
Filiale am Alexanderplatz: Der Gewinn der Sparkasse Berlin wird 2025 trotz Rückgang voraussichtlich beim Planwert liegen. Foto: dpa

Berlin. Die Berliner Sparkasse sieht sich trotz eines Gewinneinbruchs im Plan für das Gesamtjahr 2025. Im ersten Halbjahr sank das Vorsteuerergebnis um knapp ein Viertel auf 135 Millionen Euro, wie die nach Kundenzahl größte deutsche Sparkasse am Donnerstag mitteilte. Die Bank büßte beim Zins- und Provisionsgeschäft ein und erhöhte die Risikovorsorge um fast 70 Prozent auf 74 Millionen Euro.

„Wir haben im ersten Halbjahr angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Berlin ein gutes Ergebnis erzielt“, sagte Vorstandschef Johannes Evers. Nach dem Rekordgewinn von 368 Millionen Euro im vorigen Jahr hatte er für 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang auf 200 bis 250 Millionen Euro in Aussicht gestellt, „was aber immer noch ein Super-Ergebnis wäre“, hatte Evers im April gesagt.

Im Halbjahresbericht hieß es nun, der Gewinn der Sparkasse werde 2025 voraussichtlich beim Planwert von 245 Millionen Euro liegen. In den ersten sechs Monaten stärkte das Institut seine Reserven mit weiteren 50 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr profitierte die BSK 1818 – so der neue Name der ehemaligen Landesbank Berlin – vom Verkauf des ADAC-Kreditkartenportfolios. Dieses Geschäft fehlt nun und macht sich entsprechend in der Bilanz bemerkbar.

Der Zinsüberschuss sank unter anderem wegen des veränderten Zinsumfelds um zwölf Prozent auf 484 Millionen Euro, das Provisionsgeschäft fiel um neun Prozent auf 161 Millionen Euro. Das Kreditneugeschäft stieg derweil binnen Jahresfrist um sieben Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

rtr
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