Bristol-Myers Squibb: „Deutschland ist ein starker Pharmastandort“
München. Die Pharmaindustrie steht unter massivem Druck der USA und vor einer globalen Umstrukturierung. Führende Pharmamanager unterstützen den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, die Medikamentenpreise in den USA zu senken. Im Gegenzug fordern sie von Deutschland und Europa höhere Preise für Arzneien sowie mehr Forschungsinvestitionen.
„Der Großteil der Pharmaforschung findet in den USA statt und wird von den Amerikanern finanziert“, sagte Christopher Boerner, Chef des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (BMS), im Interview mit dem Handelsblatt. „Diese Innovationen sollen vielen Ländern zugutekommen. Doch müssen sie auch bereit sein, einen größeren Teil ihrer Gesundheitsausgaben für innovative Medikamente aufzuwenden.“