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Bristol-Myers Squibb„Deutschland ist ein starker Pharmastandort“

Sein Konzern gibt Biontech Milliarden für die Entwicklung eines Krebsmittels: Christopher Boerner erklärt, warum US-Konzerne rund 30 Mal so viel in Forschung investieren können wie deutsche.Helena Smolak 12.09.2025 - 11:33 Uhr Artikel anhören
Christopher Boerner ist CEO von Bristol-Myers Squibb, dem fünftgrößten US-Pharmakonzern. Foto: Bristol-Myers Squibb

München. Die Pharmaindustrie steht unter massivem Druck der USA und vor einer globalen Umstrukturierung. Führende Pharmamanager unterstützen den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, die Medikamentenpreise in den USA zu senken. Im Gegenzug fordern sie von Deutschland und Europa höhere Preise für Arzneien sowie mehr Forschungsinvestitionen.

„Der Großteil der Pharmaforschung findet in den USA statt und wird von den Amerikanern finanziert“, sagte Christopher Boerner, Chef des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (BMS), im Interview mit dem Handelsblatt. „Diese Innovationen sollen vielen Ländern zugutekommen. Doch müssen sie auch bereit sein, einen größeren Teil ihrer Gesundheitsausgaben für innovative Medikamente aufzuwenden.“

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