Energiewende: Warum Umweltminister Schneider günstigen Wasserstoff ablehnt
Umweltminister Carsten Schneider (SPD): Streit mit der Unionsfraktion. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Berlin. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) steht beim Klimaschutz im Verkehrssektor unter Druck. Der Einsatz von grünem Wasserstoff in Raffinerien hat das Potenzial, erhebliche Emissionseinsparungen bei der Produktion von Treibstoffen zu erzielen. Doch Schneider sperrt sich gegen die kostengünstige Variante auf Biomethan-Basis und setzt stattdessen auf Wasserstoff aus Elektrolyse.
Das sorgt für Kritik der Biokraftstoff-Branche sowie der Unionsfraktion.„Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und können es uns nicht leisten, auf einzelne Lösungsoptionen zu verzichten“, sagte Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) dem Handelsblatt.