Modellrechnung: Altersvorsorge mit ETFs: Schlägt der Sparplan die Fondspolice der Versicherung?
Anleger sollten auch privat für den Ruhestand vorsorgen.
Foto: imago images/Kirchner-MediaFrankfurt. Wer für das Alter sparen will, hört derzeit meist zwei Tipps: „Lass die Finger von Lebensversicherungen – sie sind intransparent und zu teuer“ und „Nutze lieber ETF-Sparpläne – sie sind günstiger und flexibler“. Doch wie können Verbraucher ihr Geld wirklich am besten für die private Altersvorsorge anlegen?
Viele Verbraucher blicken inzwischen auch auf fondsgebundene Rentenversicherungen, von denen sich zahlreiche inzwischen auch mit ETFs besparen lassen. ETFs sind meist passiv gemanagte Fonds, die einen Index nachbilden, und gelten als besonders kostengünstig.
Denn Versicherungen sind bei Verbrauchern nach wie vor beliebt, bieten sie doch im Alter eine lebenslange Rente. Doch seit Jahren wachsen die Zweifel, ob das Geschäftsmodell der Assekuranzen angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen und sinkenden Garantien noch taugt – auch im Vergleich zum immer beliebteren Sparen mit Wertpapieren, das höhere Renditechancen verspricht.
Wie viel mehr Rendite bietet aber ein ETF-Sparplan gegenüber einer ETF-Fondspolice? Und welche Gründe könnten dennoch für die Versicherungslösung sprechen? Eine exklusive Modellrechnung legt die Vor- und Nachteile der beiden Varianten dar.