Anlagestrategie: Vom Sparer zum Millionär: Wer reich werden will, braucht Ausdauer
Ohne in Aktien zu investieren, ist es so gut wie unmöglich, ein größeres Vermögen anzusparen.
Foto: Photodisc/Getty ImagesFrankfurt. Das Thema regt zum Träumen an, doch die Grunderkenntnis ist nüchtern: Ohne Unternehmertum klappt es selten, Millionär zu werden. Wer ein siebenstelliges Vermögen sein Eigen nennt, hat in der Regel eine Firma gegründet oder beteiligt sich zumindest daran. Und wer nicht gerade im Lotto gewinnt oder erbt, braucht außerdem eine Weile, bis die Million zusammen ist.
Die Schweizer Bank Credit Suisse zählte 2020 in einem internationalen Vergleich gut zwei Millionen Dollar-Millionäre in Deutschland. Die allermeisten von ihnen sind aktive Unternehmer. Der Besitz deutscher Millionäre, den die Unternehmensberatung Cap Gemini Mitte vergangenen Jahres auf rund 5,5 Billionen Dollar schätzte, steckt in Firmenanteilen, Immobilien, Wertpapieren und liegt zum Teil auch auf Konten.
„Wer Millionär werden will, braucht Geschick, Zeit und Geduld“, bringt es Stefan Schießer, Chef der Frankfurter Honorarberatung, auf den Punkt. Ein Irrtum halte sich hartnäckig und werde von Heilsversprechern und falschen Börsenpropheten propagiert: dass es leicht sei, sich an der Börse reich zu spekulieren.