Kanzlerkandidat der Union: Steuern, Energie, Klima: Was die Wirtschaft von Armin Laschet erwartet
Der CDU-Bundesvorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurde von seiner Partei zum Kanzlerkandidaten gekürt.
Foto: dpaDüsseldorf. Für die großen Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen ist Armin Laschet (CDU) kein Unbekannter: Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen lenkt der gebürtige Aachener bereits seit knapp vier Jahren auch die wirtschaftlichen Geschicke des Bundeslandes. Entsprechend groß ist der Vertrauensvorschuss des neuen CDU-Kanzlerkandidaten bei den nordrhein-westfälischen Unternehmern.
Für Arndt Kirchhoff, Beirat der Kirchhoff-Gruppe mit dem gleichnamigen Automobilzulieferer, habe Laschet während seiner Amtszeit die wirtschaftliche Grundstimmung in NRW „spürbar verbessert“. Sein Austausch mit der Wirtschaft sei außerordentlich eng, sagt der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände in NRW. „Er kennt die Herausforderungen der Industrie sowie die große Bedeutung ihrer geschlossenen Wertschöpfungsketten für Wohlstand und Arbeitsplätze wie kaum ein anderer.“
Auch Rolf Buch, Vorstandschef des Wohnungskonzerns Vonovia, stellt Laschet ein positives Zeugnis aus: „In NRW zeichnet sich die Regierung von Armin Laschet in dem Feld, das wir am besten beurteilen können, durch eine sehr intelligente und vorausschauende Wohnungspolitik aus.“
Doch will Laschet im September als Kanzler aus der Bundestagswahl hervorgehen, wird er auch die Unternehmer in den anderen Regionen des Landes von sich überzeugen müssen. Das erhofft sich die Wirtschaft im Detail von Laschets Kandidatur: