Immobilien: Schweizer Immobilienmarkt trotzt der Zinswende – Das sind die Gründe
Auf dem Schweizer Immobilienmarkt lassen sich derzeit ordentliche Renditen erzielen.
Foto: picture alliance/KEYSTONEZürich. Dem Ruf als Betongold werden Immobilien auch im aktuellen Umfeld hoher Inflation und steigender Zinsen gerecht – zumindest in der Schweiz. Davon ist jedenfalls Kathleen McCarthy überzeugt, die als Co-Leiterin des globalen Immobiliengeschäfts bei Blackstone Anlegergelder mit einem Volumen von 550 Milliarden Dollar verantwortet.
„Immobilien sind eine harte – also inflationsgeschützte – Anlageklasse“, sagt sie im Gespräch mit dem Handelsblatt. Das gelte insbesondere für den Bestand. „Aufgrund der Inflation sind die Baukosten substanziell gestiegen. Das macht bestehende Gebäude wertvoller.“
Allerdings eigneten sich nicht alle Immobilienarten gleich gut: „Immobilien wirken nur als Absicherung gegen Inflation, wenn man die Möglichkeit von Mietanpassungen hat“, sagt McCarthy. Neben Wohnimmobilien empfiehlt sie vor allem Investments in Lagerhäuser und Hotels. In Zeiten, in denen sich Anleger nicht mehr blind auf Preisanstiege verlassen können, rückt die Rendite der regelmäßigen Einkommensströme in den Fokus.
Ein Markt, auf dem sich noch ordentliche Renditen erzielen lassen, ist der Schweizer Immobilienmarkt. Während am deutschen Immobilienmarkt die Trendwende einsetzt, zeigen sich die Preise in der Schweiz stabil.