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RaumfahrtNasa verschiebt kurzfristig Testflug von Mondrakete

Nur 40 Minuten vor dem geplanten Start wurde der Countdown gestoppt – der Testflug soll um mindestens vier Tage verschoben werden. Grund dafür sind Probleme mit dem Triebwerk. 29.08.2022 - 16:51 Uhr Artikel anhören

Geplant war im Rahmen der Mission „Artemis I“ der erste unbemannte Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion.

Foto: Reuters

Cape Canaveral. 50 Jahre nach der letzten Apollo-Mission hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa den mit Spannung erwarteten Testflug ihrer neuen Mondrakete kurzfristig um mindestens vier Tage verschoben. Der Countdown wurde am Montag rund 40 Minuten vor dem geplanten Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestoppt.

Die Nasa verwies auf Probleme mit einem der Haupttriebwerke der Schwerlastrakete „Space Launch System“ (SLS). Ein neues Startdatum wurde zunächst nicht bekannt, die bereits bestehenden Ausweichtermine sind am Freitag und am nächsten Montag.

Geplant war im Rahmen der Mission „Artemis I“ der erste unbemannte Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion, an dessen Bau laut Wirtschaftsministerium deutsche Firmen beteiligt waren.

So sei das Service- und Antriebsmodul von Orion, das sogenannte „European Service Module“ (ESM) hauptsächlich in Deutschland gebaut worden und trage deshalb den Namen „Bremen“, teilte das Ministerium mit.

Das ESM werde über die europäische Weltraumorganisation ESA zu 50 Prozent aus Deutschland finanziert. Die Nasa kosten Orion und SLS zusammen nach eigenen Angaben insgesamt mindestens 37 Milliarden Dollar. Bei dem seit mehr als zehn Jahren laufenden Projekt hat es immer wieder Verspätungen gegeben. Auch Budget-Limits wurden gerissen.

Tausende Zuschauer

Für den am Montag geplanten Start versammelten sich rund um Cape Canaveral Tausende Zuschauer, um mit Ferngläsern die mehr als 30 Stockwerke hohe Rakete auf ihrem Weg ins All zu beobachten. Nach einem erfolgreichen Start soll die Orion-Kapsel rund 90 Minuten später die Erdumlaufbahn verlassen.

Der Countdown wurde am Montag rund 40 Minuten vor dem geplanten Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestoppt.

Foto: IMAGO/UPI Photo

Auf einem 42-tägigen Flug soll Orion bis auf knapp 100 Kilometer an die Mondoberfläche heran fliegen und anschließend in den Pazifik fallen. Wenn das Vorhaben letztlich gelingt, sollen 2024 bei der Nachfolgemission „Artemis II“ erstmals wieder Astronautinnen und Astronauten um den Mond fliegen.

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rtr
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