Aktien 2023: Im neuen Jahr setzen Fondsmanager auf defensive Werte
Investoren blicken zunächst positiv in die Zukunft, dabei verfolgen sie defensive Anlagestrategien.
Foto: imago/imagebrokerFrankfurt. Hat die Inflation ihren Höhepunkt erreicht? Wann stoppen die Notenbanken die Zinserhöhungen? Wie schlimm wird die Rezession? Das sind die zentralen Fragen, die Fondshäuser und Banken in ihren Ausblicken für das neue Jahr umtreiben.
Die meisten Strategen gehen davon aus, dass die Teuerungsraten 2023 zurückgehen, die Zentralbanken die Zinsen nicht mehr deutlich weiter erhöhen und die Rezession beherrschbar bleibt. Doch die Unsicherheit ist groß.
Gerade zu Beginn des Jahres liegt vieles auch für die Marktprofis noch im Nebel. Deshalb erwarten viele Anlageexperten an den Börsen zunächst Rückschläge. Vor diesem Hintergrund setzen sie zunächst auf defensive, möglichst konjunkturunabhängige Aktien. Doch welche sind das? Und gibt es nicht auch bei zyklischen Aktien wie den stark gefallenen Technologiewerten jetzt wieder Chancen? Das sind die Branchen, die Banken und Fondshäuser mit Blick aufs neue Jahr interessant finden.
Aktien 2023: Gesundheits-, Konsum- und Energie-Aktien unter den Favoriten
Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege der UBS in Deutschland, empfiehlt seinen Kunden, zu Beginn des neuen Jahres ins Gesundheitswesen, in Basiskonsumgüter und Energie zu investieren. Das alles seien Branchen, die relativ gut gegen einen Konjunkturabschwung abgeschirmt seien.