Kryptowährungen: Bitcoin auf einem „absoluten Höhenflug“ – doch US-Regulierer sorgen für Skepsis
Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung 71 Prozent an Wert zugelegt.
Foto: ReutersFrankfurt, New York. Die Pleite der Silicon Valley Bank, die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS und die Krise der First Republic Bank: Alle drei Faktoren haben eine wahre Achterbahnfahrt an den Märkten ausgelöst, mit zahlreichen Rekordtiefständen.
Und während sich Investoren wegen der neuen Bankenkrise Sorgen machen, erlebt der Kryptomarkt ein großes Comeback: Der Bitcoin, die größte und älteste digitale Währung, konnte in den vergangenen 14 Tagen 39 Prozent an Wert zulegen und notiert derzeit bei mehr als 27.500 Dollar, seit Jahresbeginn beträgt der Zuwachs sogar 65 Prozent.
„Bitcoin befindet sich auf einem absoluten Höhenflug“, schrieben die Analysten des Datenanbieters Kaiko. Die Marktstimmung habe in der vergangenen Woche eine dramatische Wende erfahren, unterstützt durch die anhaltende Bankenkrise. Kryptowährungen hätte das unter den Investoren gestärkt, so die Kaiko-Analysten. Auch Oanda-Marktanalyst Eward Moya schrieb in einem Bericht: „Es scheint, dass die Abwärtsrisiken für den S&P 500 größer sind als für Bitcoin.“