Trendwende am Immobilienmarkt: Deutlicher Rückgang der Immobilienpreise weltweit
Die Immobilienpreise in Frankfurt gehen zurück.
Foto: Blatterspiel/Jan HuebnerZürich, Frankfurt. Die Immobilienpreise in 25 Metropolen weltweit sind im Korrekturmodus. Nachdem die Preise für Häuser und Wohnungen im Vorjahr noch um zehn Prozent zugelegt hatten, sanken sie 2023 nach Berücksichtigung der Inflation voraussichtlich um fünf Prozent. Das geht aus einer am 20. September veröffentlichten Studie der Schweizer Großbank UBS hervor.
Die Immobilienexperten analysieren darin die Wohnimmobilienmärkte von 25 ausgewählten Metropolen, überwiegend in Nordamerika, Europa und Asien. Maciej Skoczek, Immobilienanalyst der UBS, sagt: „Das ist der stärkste Rückgang auf den städtischen Wohnungsmärkten, den wir seit 15 Jahren, also seit der Finanzkrise, gesehen haben.“
Auf vielen Märkten sind die Preise inzwischen auf das Niveau von Mitte 2020 gefallen und haben damit einen Großteil der Zugewinne während der Pandemie nach Abzug der Inflationsrate wieder abgegeben.
Hauptgrund dafür ist der rasante Anstieg der Zinsen, weiß Matthias Holzhey, Leiter des Immobilien-Researchs bei der UBS. „Wir stellen fest, dass eine Anpassung an die neue Zinsrealität in vollem Gange ist.“